EDV Nordheide
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Jens Goedecke
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Computer - Service LK Harburg / Hamburg

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Abzocke: Marketing Administration LTD, Manchester

Aktuell werden Unternehmen Angebote zugefaxt, die die Überschrift

Datenmeldung an www.google.de

haben. Davon abgesehen, dass der Vertrag einen kostenpflichtigen Eintrag in ein Branchenverzeichnis der Kokosinseln (Abzocke) enthält, wird angeboten, Unternehmensdaten und Suchbegriffe kostenfrei an Google weiterzugeben. Das wird groß versprochen, aber im Kleingedruckten widerrufen. Dort heißt es, eine Übermittlung findet nur statt , wenn - in diesem Fall Google - die entsprechenden Eingabemöglichkeiten zur Verfügung stellt. Und genau das tut Google nicht. 

Bei Google handelt es sich um eine Suchmaschine, die Internetseiten in ihrem Suchindex speichert. Google nimmt keine Unternehmensdaten und deren Suchbegriffe direkt entgegen. Dieses ist zwar im Google Branchencenter möglich, doch davon ist nicht die Rede.

Betrug: Data Doctor 2010

Ein Trojaner namens W32/DatCrypt verschlüsselt unter anderem Office-, Bild und MP3-Dateien. Beim Versuch diese dann zu öffnen meldet Windows die Dateien als korrupt.
Daraufhin wird das 90 Euro teure Programm "Data Doctor 2010" angeboten, um die Dateien zu reparieren (die kostenlose Variante entschlüsselt lediglich eine Datei).
Kostenlos geht es mit einem Tool des Antivirenherstellers Sunbelt. Es kann ⇒ HIER direkt heruntergeladen werden.

Mehrere Antivirenhersteller warnen aktuell vor dem Wurm Zimose. Er überschreibt bei infizierten Systemen den MBR (Master Boot Record), ohne den Windows nicht starten kann.
Es reicht aus den MBR mittels einer Reparatur-CD neu zu schreiben, damit die Windows Installation wieder funktioniert.

Windows 7 ist zu empfehlen

Nach mehrmonatiger Erfahrung mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows 7 kann ich sagen, ja, es ist gelungen. Kein Vergleich zum trödeligen Vista, äußerst stabil, Sicherheit und Bedienung sind erheblich besser geworden. XP-Anwender werden in der Geschwindigkeit zwar keine Vorteile erreichen, aber XP kommt in der schnelllebigen IT-Branche doch so langsam in die Jahre.

Windows 7 erkennt die meiste Hardware, lediglich bei älterer oder spezieller Hardware wie DVBT-Sticks verlangt es nach den Treibern vom Hersteller. Gängige Software funktioniert tadellos.

Jedem Vista-Nutzer kann nur empfohlen werden umzusteigen. XP-Anwender sollten den Umstieg von der vorhandenen Hardware abhängig machen. Windows 7 bietet deutlich mehr Sicherheit und eine intuitivere Bedienung.

Kostenloser Virenschutz von Microsoft

Microsoft hat die kostenlose Antiviren-Software MSE (Microsoft Security Essentials) offiziell zum Download freigegeben. Die Redmonder Softwareschmiede möchte erreichen, dass deutlich mehr PC mit Antiviren-Software ausgestattet werden und so die Verbreitung von Malware zurückgeht.

MSE läuft auch auch auf älteren oder leistungsschwächeren Systemen wie z. B. den beliebten Netbooks. Die Arbeit des Anwenders wird nicht durch zu großen Hunger nach Systemressourcen beeinträchtigt.

Viren-Signaturen werden täglich erneuert, die Software fragt bei verdächtigen Aktionen zusätzlich den Update-Server nach neusten Informationen ab.

MSE schützt auch vor den sogenannten Rootkits. Das sind kleine Programme die Viren vor Virenscannern verstecken sollen.

In ersten Tests hinterließ das Antivirenprogramm einen durchaus guten Eindruck. Es ist auf XP, Vista und Windows 7 einsetzbar, wird aber nicht mit den Betriebssystemen ausgeliefert. Hier kann MSE heruntergeladen werden: Microsoft Security Essentials

Unternehmen immer noch nachlässig bei Updates

Neue Untersuchungen haben ergeben, dass die PCs in Unternehmen weiterhin schlecht gewartet werden. Sicherheitslücken in kritischen Anwendungen werden meist erst viele Monate nach Erscheinen von Updates geschlossen. Dagegen liegt die Patchrate bei Betriebssystemen immerhin schon bei 80% innerhalb der ersten 60 Tage.

Kriminelle haben sich hauptsächlich auf vier Anwendungen festgelegt, über die sie Rechner angreifen: Adobe Flash, Adobe Reader, Microsoft Office und Apple QuickTime.

Aber nicht nur Unternehmen tragen ihren Anteil zur Verbreitung von Malware bei. 60% aller Angriffe richten sich inzwischen gegen Webserver. Schlecht gewartet bieten diese ideale Angriffsflächen und weit größere Möglichkeiten Schadcode an den Mann oder die Frau zu bringen. Im Prinzip kann dadurch der Besuch JEDER Website ein Risiko sein.

Einziger Schutz bis Dato ist, neben einer aktuellen Antivirensoftware, die regelmäßige Aktualisierung verwendeter Software. Da aber immer noch einige Software-Hersteller scheinbar nicht willens sind (in der Lage schon), ihre Update-Prozeduren effektiver zu gestalten, bleibt der Anwender in der Pflicht.